
DMP-Patienten mit Koronarer Herzerkrankung
Eine koronare Herzerkrankung beinhaltet die Verkalkung der Herzkranzgefäße und zeigt sich klinisch häufig in Form von Brustschmerzen (Angina pectoris). Einige Patienten haben bereits einen Herzinfarkt erlitten oder bereits eine Aufdehnung der Gefäße mittels Stent oder sogar eine Bypass-Operation erhalten. Um ein Fortschreiten der Erkrankung zu minimieren sind regelmäßige Verlaufskontrollen erforderlich.
A: Gute Einstellung der Stoffwechselparameter
- Blutdruckwerte optimal =130/80 mmHg
- gut eingestellte Cholesterin- und Triglyceridwerte
B: Einhaltung präventiver / sekundär präventiver Maßnahmen
- Cholesterinarme Ernährung
- Gewichtsreduktion
- Nikotinabstinenz
- Körperliche Betätigung
C: Selbstkontrollen in der häuslichen Umgebung (Blutdrucktagebuch)
- regelmäßige Blutdruckkontrollen
- regelmäßige Gewichtskontrollen
D: Regelmäßige Kontrollen in der Praxis
- jährlich EKG- und Belastungs-EKG-Kontrollen
- jährliche Blutkontrollen von Blutbild, Leber, Nieren und Fettstoffwechsel
- jährliche Ganzkörperuntersuchung
- jährliche Herzultraschalluntersuchungen
- optional 24-Std. RR-Messung u./o. LZ-EKG
Häufig besteht bei einer koronaren Herzerkrankung gleichzeitig oder ursächlich ein arterieller Hypertonus. Wir bieten Ihnen in unserer Praxis eine Hypertonieschulung in Kleingruppen an.